BPH-Behandlung

Medikamente. Anfangs und auch über längere Zeit können die Beschwerden verursacht durch eine gutartige Prostatavergrößerung mit Medikamente kontrolliert werden. Hier gibt es zahlreiche Präparate und  unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten. Ihr Urologe kann Sie diesbezüglich ausführlich beraten. Das Ansprechen und auch die Verträglichkeit sind unterschiedlich. Dennoch macht es Sinn diese Behandlungsmöglichkeit - wenn möglich - zu nutzen.


Operation. Hier gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten. Auch hier wird Sie Ihr betreuende Urologe ausführlich beraten können! Die Notwendigkeit einer Operation hat unterschiedliche Gründe:

- nicht länger zufriedenstellende medikamentöse Behandlung (Zunahme der Beschwerden, zunehmend Restharnbildung , etc..)

- Harnverhalt bzw. wiederholte Katheterbehandlung.

- Blasensteine.

- Blutung, verursacht durch die Prostatavergrößerung.

- etc


Die Größe der Prostata ist entscheidend bei der Wahl der Operationsmethode!


Im Vorfeld einer eventuellen HoLEP-Operation müssen 4 Fragen geklärt sein. Diese sollten Sie im Vorfeld unbedingt mit Ihrem behandelnden Urologen klären!

1. Ist eine Operation sinnvoll bzw. erforderlich?

2. Ist der Tastbefund der Prostata in Ordnung, so dass man von einer gutartigen Vergrößerung ausgehen kann?

3. Wurde eine PSA-Bestimmung durchgeführt? Über die Notwendigkeit dieser Blutuntersuchung wird Sie Ihr Urologe informieren. Bei einer PSA-Erhöhung wird im Vorfeld evtl. eine Prostatabiopsie und/oder ein multiparametrisches MRT der Prostata erforderlich sein!

4. Wie groß ist die Prostata? Dieses kann der Urologe leicht mit einer Ultraschalluntersuchung abschätzen. Die Größe der Prostata ist extrem wichtig bei der Wahl der Operationsmethode. Für die HoLEP sollte das Prostatavolumem über (40-)50 ml liegen!


Impressum  / Disclaimer                    ©   Patrick de Geeter                              Letzte Anpassung 11. September 2019